Executive Overview · Redaktionsstand August 2026 — Datenstand je Kennzahl an der Quelle

Kapazität ist die knappe Größe — nicht der Stundensatz.

Acht Standorte, verglichen danach, wann Kapazität verfügbar ist und was die Differenz in der Personalkostenbasis ausmacht. Alle Kennzahlen sind mit Quelle, Definition und Stand ausgewiesen; eigene Berechnungen sind als solche gekennzeichnet. Wo keine belastbare Quelle vorliegt, steht n. v. — keine Schätzung ersetzt eine fehlende Quelle. Für Vorstandsvorlagen, die einer Rückfrage standhalten müssen.

Kapitel 01

Marktkontext DACH

Für wen ist dieser Hub

Der Hub richtet sich an drei Rollen mit unterschiedlichem Ausgangsproblem. Jede Karte führt in das Kapitel, das dieses Problem behandelt — und nur dorthin.

Kapazität ist in DACH nicht deshalb knapp, weil zu wenig Geld im Markt ist. 82 % der Unternehmen stehen unter Kostensenkungsdruck, 41 % nennen Outsourcing als Hebel — und gleichzeitig bleibt eine offene IT-Stelle in Deutschland im Schnitt 7,7 Monate unbesetzt.

Marktvolumen & Prognose

IT-Outsourcing / ICT-Gesamtmarkt nach Land

Delivery-Split Europa — keine schweizspezifischen Zahlen verfügbar

Lokal vs. Nearshore vs. Offshore

Warum Unternehmen die Lücke nicht schließen

Bitkom-Erhebung 2025, 855 Unternehmen ab 3 Mitarbeitenden, CATI

Kapitel 02

Talent & Sprache

Die Talentbasis unterscheidet sich deutlich zwischen den acht Standorten — nicht nur in der Größe, sondern in Sprachkenntnissen und Cybersicherheits-Reife.

ICT-Talentpool nach Land

Beschäftigte ICT-Fachkräfte, Eurostat isoc_sks_itspt 2025 — eine Definition für alle acht Standorte

Sprache & Standort-Kennzahlen im Detail

Perspective — aus der Praxis

Was diese Zahl nicht beantwortet

Der Anteil in der Gesamtbevölkerung ist eine Untergrenze, keine Antwort auf Ihre eigentliche Frage. Für ein Projekt zählt nicht, wie viele Menschen im Land Deutsch sprechen, sondern wie viele deutschsprachige IT-Fachkräfte ein Anbieter tatsächlich erreichen und halten kann. Diese Größe ist anbieterspezifisch und steht in keiner öffentlichen Statistik — fragen Sie sie ab, bei jedem Anbieter, mit Zahl und Stichtag.

Kapitel 03

Standortvergleich

Wählen Sie 2–4 Standorte. Der Index normiert jede Dimension 0–100 innerhalb dieses 8-Länder-Sets — Rohwerte & Quellen bleiben in der Tabelle sichtbar.

Europa-Karte: DACH & Nearshore-Standorte

Länder auf der Karte anklicken, um Details zu Talent, Kosten und Regulatorik anzuzeigen.

Standort-Index (0–100, normiert)

Methodik: Min-Max-Normierung über alle 8 Standorte je Dimension. Bei Kosten & Reisezeit invertiert (niedriger Rohwert = hoher Indexwert). Index dient der visuellen Einordnung, nicht als eigenständiger Kennwert — Rohwerte siehe Tabelle unten. Die Dimension „Digitale Wettbewerbsfähigkeit“ (IMD) ist entfernt — die Lizenz untersagt Reproduktion und Zitierung ohne Genehmigung.

Ø Bruttojahresverdienst im Sektor Information und Kommunikation (NACE J), Betriebe ab zehn Beschäftigten — Eurostat, Verdienststrukturerhebung 2022

Detailvergleich aller 8 Standorte

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Kapitel 04

Kostendelta & Time-to-Capacity

Stellen Sie ein Team zusammen und sehen Sie zwei Größen getrennt: die Differenz in der Personalkostenbasis und den Zeitpunkt, ab dem Kapazität verfügbar ist. Beides mit offengelegten Annahmen und Ausschlüssen — und ohne die eine Ersparnis-Zahl, die jede Rechnung dieser Art angreifbar macht.

Frei anpassbar — die Zuschnitte sind Modellkonfigurationen, keine Marktdaten.

Das Sourcing-Modell wirkt auf Preis und Verantwortungsverteilung, nicht auf die Personalkostenbasis — deshalb steht es in Kapitel 06 und nicht in dieser Rechnung.

Annahmen anpassen

Ihre Annahme — kein Benchmark. Uns liegt keine publizierte Erhebung zur Besetzungsdauer bei Nearshore-Teams vor; sobald wir eigene, dokumentierte Werte veröffentlichen können, ersetzen sie diese Annahme.

Kostendelta der Personalkostenbasis

Time-to-Capacity

Wann die Kapazität tatsächlich arbeitet — nicht, was sie kostet.

Annahmen dieser Berechnung

    Ansprechpartner

    Was in dieser Rechnung fehlt, sind Ihre eigenen Zahlen: Ihr Rollenschnitt, Ihre Bestandsverträge, Ihre Termine. Genau darüber spreche ich — ohne Angebotsunterlagen im Gepäck.

    Mateusz Cieślak Director Sales & Marketing Peoplemore
    Kapitel 05

    Regulatorik & Compliance

    Fünf Regelwerke prägen, was in einem Nearshore-Vertrag geregelt sein muss — und für wen davon was gilt. Die Unterschiede zwischen den Kategorien sind der teure Teil.

    Hinweis: Dieser Abschnitt gibt einen allgemeinen, nicht abschließenden Überblick über den Rechtsstand zum 11.08.2026 und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Ob und in welchem Umfang die genannten Regelwerke auf Ihr Unternehmen und Ihr konkretes Vorhaben anwendbar sind, ist gesondert zu prüfen. Peoplemore erbringt keine Rechtsdienstleistungen im Sinne des § 2 RDG.

    Kapitel 06

    Sourcing-Modell-Finder

    Alle sechs Modelle im Überblick

    Bei Vorhaben mit KI-Bezug: Wer Werkzeuge, Dienste oder Komponenten zuliefert, wird dadurch nicht Anbieter im Sinne der KI-VO — braucht aber die schriftliche Zuliefervereinbarung nach Art. 25 Abs. 4 KI-VO. Was das für den Vertrag bedeutet, steht in Kapitel 05.

    Perspective — aus der Praxis

    Skalierbarkeits-Checkliste: Kann Ihr Partner mit Ihrem Bedarf mitwachsen?

    Ein Anbieter, der zum Start passt, kann bei steigendem Volumen zum eigenen Flaschenhals werden. Diese sechs Punkte lassen sich vor der Unterschrift klären — und sie sind bewusst so formuliert, dass Sie sie jedem Anbieter stellen können, auch uns.

    Ansprechpartner

    Welches Modell passt, entscheidet sich an Verantwortungsgrenzen, nicht an Bezeichnungen. Wenn Sie diese Abgrenzung an Ihrem konkreten Vorhaben durchgehen wollen: melden Sie sich.

    Mateusz Cieślak Director Sales & Marketing Peoplemore
    Kapitel 07

    Risiko, Governance & Exit

    Die teure Frage bei einer Sourcing-Entscheidung ist selten, wie man anfängt.

    Wann Nearshoring nicht die Antwort ist

    Fünf Fälle …

    Was ein Ausstieg kostet

    Sieben Positionen, die bei einem Wechsel anfallen

    Redaktionelle Aufstellung.

    Warum Organisationen Leistungen zurückholen

    Beide Gründe entstehen nicht am Tag der Kündigung.

    Fünf Lock-in-Mechanismen

    Abhängigkeit entsteht selten durch eine Klausel.

    Governance verteilter Teams

    Verteilte Teams senken den Steuerungsaufwand nicht.

    Drei Ebenen, drei Kadenzen

    Eskalationspfad

    Drei Stufen, jede mit einer Frist.

    Messgrößen, die sich verwenden lassen

    Vier Größen, die eine Steuerung tragen.

      Wer entscheidet was — Dienstleister und Kunde

      Fünfzehn Entscheidungsfelder.

      A = entscheidet · R = führt aus · C = wird eingebunden · I = wird informiert

      Zur Lesart der vierten Spalte …

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      Eine Abgrenzung, die in Verhandlungen regelmäßig verrutscht.

      Diese Tabelle ist eine redaktionelle Übersicht.

      In welcher Sprache läuft das Daily

      Diese Frage kommt in fast jedem ersten Gespräch.

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      Die Zahl, auf die es ankommt, steht in keiner dieser Statistiken.

      Exit-Readiness-Check

      Zehn Fragen zu einem bestehenden oder geplanten Vertrag.

      Diese Fragen gelten für jeden Anbieter — auch für uns.

      Ihre Antworten bleiben in dieser Seite.

      Dieser Check ist eine Orientierung.

      Was sich vertraglich adressieren lässt — und was bleibt

      Ein Teil dieser Risiken lässt sich vertraglich adressieren.

      Vertraglich adressierbar

        Risiken, die bleiben

        Woran Kunden ihre Dienstleister heute messen

        Wer bis hierher gelesen hat, hat den unbequemen Teil gelesen.

        Ansprechpartner

        Wenn Sie diese Punkte an einem bestehenden Vertrag durchgehen wollen: melden Sie sich.

        Mateusz Cieślak Director Sales & Marketing Peoplemore

        Methodik, Datenlücken & Herausgeber

        Dieser Block gehört nicht zu den Kapiteln.

        Datenlücken — wo wir bewusst nicht schätzen

        Wo eine Quelle für einen Standort keinen Wert ausweist, steht in diesem Hub n. v.

          Wie dieser Bericht aktuell gehalten wird

          Der Hub wird quartalsweise durchgesehen.

          Änderungen an Kennzahlen erscheinen vollständig im Änderungsprotokoll.

          Änderungsprotokoll

          Jeder Eintrag nennt Datum, betroffene Kennzahl, alten und neuen Wert, Grund und Quelle.

          Warum Peoplemore diesen Hub veröffentlicht

          Herausgeber dieses Hubs ist Peoplemore.

          Deshalb liegen Methodik, Quellen und Datenlücken offen.

          Wenn Ihnen eine Zahl, eine Definition oder eine Lücke auffällt: schreiben Sie mir.

          Mateusz Cieślak, Director Sales & Marketing, Peoplemore
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          Vorgesehen und bewusst noch nicht enthalten:

          Ihre Auswertung als PDF anfordern

          Sie erhalten Ihre Berechnung als PDF: Kostendelta, Time-to-Capacity, sämtliche Annahmen und Ausschlüsse sowie alle verwendeten Quellen mit Datenstand. Wir senden das Dokument erst, nachdem Sie die Anforderung per E-Mail bestätigt haben.

          Rolle und Unternehmensgröße helfen uns, Ihnen passende Inhalte zu senden — die Angabe ist freiwillig.

          Vielen Dank. Der Versand ist in dieser Vorschau noch nicht angebunden — es wurde keine E-Mail verschickt. Sie erhalten Ihre Auswertung, sobald der Bestätigungs-Workflow (Double-Opt-in) live ist.